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TV-Tipp: Eins Plus, 30. Juni 2009, 21.00 Uhr
betrifft: Die Heimkinder Ein Film von Sylvia Nagel
Was wurde aus den Menschen, die in den 50er Jahren aus nichtigen Gründen ins Heim mussten? Lange haben sie sich dafür geschämt. Jetzt gehen sie mit ihren bewegenden Schicksalen an die Öffentlichkeit...Sie werden geschlagen, gedemütigt, missbraucht und müssen hart arbeiten: Heimkinder in den 50er und 60er Jahren der Bundesrepublik. Sie kommen ins Heim, weil sie nicht den Vorstellungen ihrer Eltern nach Ordnung, Moral und Angepasstsein entsprechen. Mal sind die Haare zu lang, mal ist es das Rauchen, mal gelten sie als sexuell und sittlich gefährdet. Es herrschen Erziehungsmethoden aus einer dunklen Epoche, aus Kaiserreich und der Nazizeit.
Der Film von Sylvia Nagel porträtiert vier Heimkinder, die zwischen 1949 und 1970 in verschiedenen Heimen untergebracht sind. Sie werden eingesperrt, weil ihre Eltern mit ihnen nicht mehr zu recht kommen oder sich nicht um sie kümmern wollen und können.
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